Tennisarm

Ursachen

Ein Tennisarm entsteht durch die Überanspruchung der Unterarmmuskulatur. Wenn Sie eine Bewegung immer wieder ausführen, kann dies zur Entzündung der Muskulatur führen. Eine einseitige Belastung, wie das Bewegen der Computermaus gilt als eine der häufigsten Ursachen für einen Tennisarm. Desweiteren kann auch die falsche Haltung eine Ursache sein. Hierzu zählen vor allem Garten- oder Heimwerkerarbeiten. Im Tennis oder anderen Sportarten, kann auch eine falsche Technik zu Schmerzen führen. Daher sollten Sie als Tennisspieler auch mit Ihrem Trainer sprechen. Er kann Ihnen eventuelle falsche Bewegungen in der Technik aufzeigen und sie verbessern. Sie sollten immer darauf achten, dass Sie keine "Stopps" in der Bewegung haben. Wenn Sie mit einem saubern Schwung arbeiten, sollte ein Tennisarm nicht auftreten.

Vorbeugung

Wie bereits erwähnt ist eine saubere Technik die Grundlage zur Prävention eines Tennisarms. Egal in welcher Sportart. Sie sollten von Beginn an mit einem kompetenten Trainer die Grundlagen der Technik erlernen. Nur so ist sichergestellt, dass Sie lange Zeit Spaß am Sport haben. Die Zahl der Verletzten nimmt mit steigendem Alter zu. Wenn Sie also über Jahre eine schlechte Technik haben, kann sich dies später negativ auswirken.

Reduzieren Sie die Spielzeit sofort wenn Sie Schmerzen im Arm spüren. Wie in allen Sportarten, sollten Sie das Material Ihrer Größe oder Gewichtes anpassen. Kräftigen Sie die Muskulatur in Ihren Armen. Hier können Sie Bizeps, Trizeps und die Unterarmmuskulatur trainieren. Bleiben Sie trainiert und lassen Sie sich regelmäßig von einem Arzt durchchecken.


Wichtige, zu beachtende Aspekte:

Tennisschläger

Wenn Sie verletzungsanfällig sind, so empfehlen wir Ihnen, sich mit einem leichten, flexiblen Schläger auszurüsten. Diese sind in der Regel mit einem kleineren, dünneren Rahmen ausgestattet als steife Schläger. Die flexiblen Schläger weisen eine größere Elastizität auf, welche die Schwingungen besser absorbiert und dadurch das Risiko eines Tennisarms abmindert. Unser Sortiment umfasst einige dieser Schläger, welche Sie dabei unterstützen, den Tennisarm zu entlasten.

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Tennissaite

Die Bedeutung der Tennissaite wird häufig unterschätzt. Die Saite ist für das Ausmaß der Vibration verantwortlich, stärkere Vibrationen können zum sog. Tennisarm führen. Wenn Sie bereits Probleme mit dem Arm haben, empfehlen wir eine flexible, glatte Saite. Aufgrund deren Elastizität werden Vibrationen besser absorbiert. Wenn Sie dicke Saiten bevorzugen sind Hybrid-Saiten für Sie geeignet. Diese kombiniert die angesprochenen Eigenschaften der elastischen Saite mit deren der dicken Saite. Zudem sollten Sie regelmäßig die Saiten ersetzen, Hinweise dafür können Sie auf unseren Informationsseiten zum Besaiten nachlesen.

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Griff (-größe)

Sowohl ein zu großer, als auch ein zu kleiner Griff kann eine Überlastung der Unterarmmuskulatur herbeiführen. Zudem ist das Material des Griffes wichtig, ein Ledergriff bspw. bietet Ihnen ein besseres Gefühl, absorbiert jedoch weniger den Schweiß. Ein Kunststoffgriff hingegen absorbiert mehr Feuchtigkeit, kann jedoch durch übermäßigen Gebrauch schnell verschleißen. Die Größe und das Material sind daher besonders zu beachten.

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Gute Tennisbälle

Es gibt drucklose und gasgefüllte Tennisbälle. Die gasgefüllten Bälle sind elastischer und weniger schwer, so dass Sie die Arme beim Schlag weniger strapazieren. Um das Risiko eines Tennisarmes zu vermindern, sollten Sie auf gasgefüllte Bälle setzen.

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Passende Tennisschuhe

Der Halt des Tennisschuhs ist sehr wichtig. Sie sollten zum Untergrund passende Schuhe tragen.
Die Verletzungsgefahr ist auf Sandplatz am geringsten. Auf glattem Platz sollten Sie eine Sohle ohne Profil wählen, wenn der Untergrund jedoch Kies o.ä. aufweist, sollten Sie eine Sohle mit geringem Profil nutzen.
Auf Hartplätzen sollten Sie am besten einen Schuh wählen, der ein Noppenprofil mit einem Fischgrätenprofil kombiniert.
Auf Kunstrasen bietet es sich an, eine harte Gummisohle mit Noppen zu tragen.

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Richtig aufwärmen

Ein gutes Warm-Up ist besonders wichtig um Verletzungen zu vermeiden. Beginnen Sie mit kontrollierten, verschiedenen Bewegungen für Arme und Beine. Spielen Sie zunächst mit geringer Intensität auf kleinem Feld, bevor Sie die Belastung steigern, bis Sie mit voller Leistung auf dem großen Feld spielen. Zudem sollten Sie sich ausreichend dehnen, bevor Sie dem Spielen beginnen.