Tennisschläger Geschichte


Geschichte

Tennis geht zurück in das Jahr 1873, als das erste Regelbuch von Major Walter Clopton-Wingfield von North Wales veröffentlicht wurde.
Die allerersten tennisähnlichen Sportarten gehen sogar in die Renaissance zurück. Zunächst wurde mit der Hand und Lederhandschuhen über ein gespanntes Seil gespielt. Später wurde ein Holzstück mit einem etwas breiteren Kopf zum Spielen verwendet. Nach einer Weile waren die ersten Holzschläger geboren. Man datiert die Entwicklung auf die 50er Jahre. Sie Schläger von damals waren deutlich kleiner und wurden in verschiedenen Saitenbildern bespannt. Als die Regeln das erste Mal standardisiert waren, folgten immer mehr Spieler diesem tollen Sport.

Bis 1965, wurden alle professionellen Schläger aus Holz hergestellt. Der erste Schläger aus Metall wurde 1965 patentiert und zwar von dem französischen Spieler Rene Lacoste. 1968 begann die Firma Spalding mit der Produktion von Aluminium Schlägern. Mit den neuen Materialien gab es neue Möglichkeiten bei der Gestaltung der Tennisschläger. So konnten zum Beispiel verschiedene Farben gestaltet werden und auch die Kopfgröße wurde erhöht. Das war mit Schlägern aus Holz nicht möglich, da es sonst zu Problemen mit der Besaitung gekommen wäre. So konnte man viel besser mit den verschiedenen Besaitungen spielen. Der erste Oversize Aluminium Schläger wurde in den Niederlanden von Howard Head in den 1970ern entwickelt. Zu Beginn spielten Profis mit diesem Rahmen und später auch die Clubspieler, weil Sie merkten, dass man damit deutlich besser schlagen konnte. Der sog. Sweetspot wurde immer größer und die Qualität des Spiels nahm zu.

1981 übernahm der Internationale Tennisverband einige Regelungen, wie ein Tennisschläger aufgebaut sein muss. Diese Regelungen waren nötig, da der Verband einige Schläger wegen eines bestimmten Saitenmusters nicht akzeptiert hat. Es handelte sich um Schläger mit einer sog. Spaghetti-Besaitung. So wurden diese Schläger bereits nach fünf Monaten vom Markt genommen. Diese Regelungen erlaubten eine Reihe von Tennissaiten aus verschiedenen Materialien, zudem war Gewicht oder Größe nicht limitiert. Später wurde die maximale Größe eines Tennisschlägers geregelt. Im Januar 1997 wurde festgelegt, dass der Schläger eine maximale Länge von 74 cm aufweisen darf.

Seither gab es zahlreiche Verbesserungen bei den Tennisschläger Technologien. Nicht jede Neuerung kam bei den Spielern gut an. Jeder Spieler hat ein bestimmten Stil und eine Auswahl an Schlägern, die dazu passen. Aber nicht jeder Spieler kommt mit einer kleinen Kopfgröße oder einem Schläger mit über 330g zurecht. Dafür mögen diese Spieler eventuell einen Oversize Schläger. Mit der Innovation der Graphite Fiberglas Schläger, konnten die Tennisschläger deutlich verbessert werden. Das Material verfügt über perfekte Eigenschaften. Es dämpft die Vibrationen im Schlag und hilft so bei Armproblemen. Außerdem ist die Steifheit des Rahmens in der Produktion wählbar. So kann man auf verschiedene Leistungsklassen reagieren.

Moderne Tennisschläger haben Graphite als Hauptbestandteil. Dieser wird mit verschiedenen anderen Materialien gemischt. Wie zum Beispiel Kevlar-Fasern, Titanium oder Boron. Viele Profis spielen zudem mit einem Schläger, der CFRP enthält.

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